Die Förderung im Überblick
- Förderberechtigte
- Deutsche und europäische Unternehmen
- Förderbetrag
- Bis zu 2.000.000 Euro
- Laufzeit
- Bis Dezember 2026
Ein Angebot von: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, gefördert durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE)
Gegenstand des Angebots
Das Förderprogramm H2Uppp begleitet und unterstützt den Markthochlauf für grünen Wasserstoff und seine Derivate in Entwicklungs- und Schwellenländern aufzubauen und voranzubringen.
Im Rahmen von Public Private Partnerships (PPP) unterstützt H2Uppp Unternehmen dabei, Projekte zur Produktion und Nutzung von grünem Wasserstoff und Folgeprodukten zu entwickeln und umzusetzen. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) ist der öffentliche Partner in den PPPs.
Optionen für die Partnerschaft
- Kooperationsvertrag: Das Unternehmen und die GIZ einigen sich auf Maßnahmen, die beide Kooperationspartner jeweils selbst finanzieren und umsetzen. Der öffentliche Beitrag kann Maßnahmen im Wert von bis zu 2.000.000 Euro umfassen, wobei keine direkten finanziellen Mittel an das private Unternehmen fließen.
- Dienstleistungsvereinbarung: Zwischen der GIZ und dem Unternehmen wird eine Vereinbarung getroffen, bei der die öffentliche Seite bis zu 200.000 Euro für die vom Unternehmen durchgeführten Maßnahmen beisteuert. Das Unternehmen erhält das Geld als finanziellen Ausgleich für zuvor mit der GIZ vereinbarte Leistungen.
In beiden Fällen muss das Unternehmen mindestens die Hälfte der Projektkosten selbst tragen.
Auf der Plattform H2Uppp - PtX Hub wird die entsprechende Aufforderung zur Einreichung von Projektvorschlägen veröffentlicht.
Antragsverfahren und Hinweise
Das Unternehmen, das Hauptantragsteller ist, muss mehrere Bedingungen erfüllen:
- Existenz seit mindestens drei Jahren
- Durchschnittlicher Jahresumsatz von 800.000 Euro (2023 bis 2025)
- Mindestens acht Beschäftigte
Die Beteiligung mehrerer Unternehmen als Konsortium ist möglich.
Projekte werden aktuell in folgenden Ländern gefördert: Ägypten, Algerien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Indien, Marokko, Namibia, Thailand und Südafrika. Eine Öffnung von H2Uppp für weitere Zielländer ist vorgesehen. Unternehmen sollten bei Vorhaben in anderen Ländern das H2Uppp-Team vor der Antragstellung kontaktieren.
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, Letzte Aktualisierung: